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Analyse einer DDOS-Attacke

Tagsüber führe ich ein unscheinbares Leben als Administrator für fensterbasierende Operationssysteme, Mausschubser und Käffchenjunkie. Nach Feierabend aber brauch ich ab und an mal was, was die Nerven beruhigt. Was vielleicht erheitert. Etwas entspannendes. Was den Kreislauf runterfährt. Etwas bei dem ich schon fast in meditative Trance verfallen kann. Kurz um: Ich administriere Linux und halte die Jungs auf Abstand, die meinen Internetservern was böses wollen.

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@hilfe

Es gibt so Tage, an denen will man direkt nach dem ersten Kontakt mit Windows gleich wieder Feierabend machen. Ich hab mich ja bereits an vieles Gewöhnt, seit dem ich wieder so viel Fenstern muss, aber die Implementierung, die mir eben unter gekommen ist, verlangt nach einem lauten Aufschrei.

Linux-Admins wird es bekannt vorkommen. Auch unter Windows gibt es den Befehl at zum einrichten von Tasks. Im Gegensatz zur Linux Version kann man dort aber auch mit dem Parameter /EVERY wiederkehrende Tasks mit anlegen. Als Werte können dann entweder die Tage im Monat als Zahl angegeben werden oder die Wochentage mit einem Kürzel. Also z.B. "m" für Monday. Aufpassen muss man nur beim Thursday. Denn der Beginnt mit dem selben Buchstaben wie der Tuesday. Also verwendet man für den Thursday halt th. Alles logisch. Vor allem, wenn man sich die Hilfe anschaut.

Auf meinem Testsystem führt also folgender Aufruf zum gewünschten Ergebnis und führt jeden Montag (m=monday) einen Reboot aus...

at localhost 08:00 /EVERY:m "c:Scriptssystem_reboot.cmd"


Also alles Verifiziert. Reboot klappt. Ab damit auf meine Produktionskiste. Pustekuchen. Nichts geht. Befehl wird abgelehnt. Nochmal nachschauen. Vertippt? Nein. Moment. Produktionskiste hat jemand in Deutsch installiert. Mir schwant böses. Bei meiner Vermutung fange ich schonmal mit einem leichten Kopfschüttelt an. Das kann doch nicht wirklich stimmen. Oder?

Also kurz die Hilfe über "Hilfe und Support" im Startmenü aufgerufen und Peng:


Fehlermeldung beim Öffnen der Hilfe

Wie bitte? Willste mir vera...? Ja. Will er. :-(


Aber was soll's. Also Reverse Engeneering. Befehl kurz abgewandelt und ein "/EVERY:mo" draus gemacht und zack. Funktioniert.

Die Knalltüten haben allen ernstes die Aufrufparameter Sprachabhängig gemacht. Ich kann wohl froh sein, dass der Parameter noch EVERY und nicht WIEDERHOLUNG heisst. Liebe Leuts in Redmond. Wie soll sowas denn in gemischten Umgebungen zum Scripten taugen???

Nach so einem kompetenten Hilfefenster und dem hochgradig durchdachten Befehlsaufruf so direkt aufeinander brauch ich jetzt erstmal ein Käffchen...

Ich brauch mehr Käffchen...

Dieser Titel entwickelt sich wahrscheinlich zu einem Dauerbrenner, aber diese sprachliche Unqualität wollte ich Euch nicht vorenthalten.
Wer bei dieser Rechtschreibung noch auf den Link klickt, hat selber schuld...


From: WEBMAIL ADMIN
Sent: Tuesday, June 05, 2012 12:01 PM
To: undisclosed-recipients:
Subject: ACHTUNG ACHTUNG (QUOTE ALERT)

Sehr geehrte Benutzer E-Mail,

Ihr Postfach hat es die Quote überschritten. Sie können nicht senden oder empfangen neue E-Mails, bis Sie Ihre account.if revalidate Sie nicht aktualisieren Sie Ihre E-Mail-Konto im Jahr 2012, müssen Sie es jetzt tun. Sie können erweitern 1GB E-Mail-Kontingent, verwenden Sie folgenden Link an:

[URL-AUS-SICHERHEITSGRÜNDEN-GELÖSCHT]

Warnung!
Wenn Sie dies nicht tun, werden in begrenztem Zugang zu Ihrem Postfach zur Folge haben. Scheitern auf Ihr Konto innerhalb von drei Tagen von diesem Update-Benachrichtigung aktualisieren, wird Ihr Konto dauerhaft geschlossen werden.

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Anschnallen bitte, jetzt kommt SSD

Bei meinem Home-Rechner hab ich bereits vor ca einem Jahr das rotierende Rost mit dem Betriebssystem durch eine SSD ersetzt. Dort laufen nur noch die Datenplatten mit rotierendem Altmetall. Für die Weihnachtszeit habe ich gleiches für mein Thinkpad T60 Laptop geplant. Und aus beruflichen Gründen habe ich das Upgrade gleich mit einem neuen OS von WinXP(r) auf Win7(r) verbunden.

Die Installation konnte ich nicht als Benchmark verwenden. War schliesslich meine erste Win7-Installation. Aber die Startzeiten vom Libreoffice waren mir vertraut. Und was soll ich sagen? Anschnallen ist angesagt. Nichts mehr mit Klicken und dann erstmal zur Käffchentasse greifen. Nein. Klicken und Anwendung läuft. Coooool.

Aber den Effekt beim LibreOffice-Start habe ich erwartet. War beim PC unter Linux genauso. Also musste ich zu stärkeren Waffen greifen. In meinem Softwaresortiment schlummerte noch ein CorelDraw12. Das brauchte mit RostXP schonmal ne halbe Minute und länger für den Start. Aber auch hier war die Beschleunigung deutlich zu spüren. Beim Corel kann ich jetzt auch nicht mehr zum Käffchen greifen.

Nochwas zu Win7 auf dieser Hardware. Damit die mittlere Maustaste und der Tastaturknubbel wieder erwartungskonform gemeinsam genutzt zu einem Scrollen des Browserinhalts führten, war ein Download von Tastatus/Maus-Treibern von Lenevo notwendig. Auch ohne dieses Update funktionierte alles im Prinzip. Aber grade die Scrollfunktion hätte ich doch vermisst. Nachdem die Powermanagement-Treiber von Lenovo ebenfalls installiert waren, verdoppelte sich auch die Akkudauer auf einen Schlag. Alles andere ist noch auf "normal"-Zustand.

Und für die Lizenzanwälte unter den Lesern: Ich bin Admin. Alle Lizenzen sind entweder offiziell gekauft oder Open-Source.

Änderungen am Versuchsaufbau "Thermische Isolierung" und deren Auswirkungen

Gut ein Monat ist seit den ersten Versuchsdokumentationen vergangen und die Arbeiten am Versuchsobjekt schreiten vorran. Grund genug den aktuellen Stand hier noch einmal festzuhalten.

Durchgeführte Anpassungen des Versuchsaufbaus:


1.) Anbringung der Abstandsbolzen für die geplanten Neuaufbauten der Balkonanlagen zum Ende der Sommerzeit.

2.) Anbringung weiterer metallischer Gerüstbauten an den bisher freien Seiten des Gebäudes.

3.) kurzfristiges Austauschen der Lichtflutungsanlagen in der Wohneinheit der Versuchsperson


Weitere Erkenntnisse aus den Anpassungen am Versuchsaufbau:



Die Anbringung der Abstandsbolzen für die späteren Balkonanbauten blieb ohne Auswirkung auf die Versuchswohneinheit. Insbesondere sind bisher keine Penetrationen von Elektroinstallationen oder wasserführenden Rohrsystemen festgestellt worden.


Die erfolgten Aufbauten des Gerüste haben zu einer optimierten Abschirmung gegen elektromagnetische Strahlungen im inneren des Versuchsobjekts geführt. Resultierend aus dieser Änderung ist die DCF77-basierende Zeitsynchronisation zwischen den Zeitinformationsanzeigen der Versuchsperson und der zentralen Zeitreferenz der PTB stark beeinträchtigt, was zu einer drastischen Fehlanzeige auf ca 50% der Anzeigesysteme führt.

Die Isolationsarbeiten an der Aussenseite des Versuchsobjekts sind im Erdgeschoss fortgeführt worden. Seit dem sind die Anpassungen des Versuchsaufbaus in Sachen Wärmeisolationsanbringung unterbrochen. Die erste Etage ist somit auch weiterhin nur an der Ostseite isoliert. Durch die Unterbrechung der Isolationsarbeiten ist festzustellen, dass sich die Wärmeabsorbtionseigenschaften der Wohneinheit, die im ersten Bericht ausgeführt wurden, nicht verändert haben.

Nach kurzfristiger Ankündigung wurden die Lichtflutungsanlagen in der Wohneinheit der Versuchsperson innerhalb von 7 Stunden komplett getauscht. In dieser Zeit haben eine merkliche Anhebung der Windgeschwindigkeit und das Durchführen einer massiven Stoßlüftung über einen längeren Zeitraum in der Wohneinheit zu einer merklichen Absenkung der Durchschnittstemperatur geführt. Eine Normalisierung der Durchschnittstemperatur konnte in einem Zeitraum von ca 4 Stunden nach Abschluss der Arbeiten festgestellt werden. Im Rahmen der Durchführung konnten kleine Teile von Isolierklebebändern sichergestellt werden, die durch eine Vervielfachung ihres Volumens um den Faktor 10 die Fenster abgedichtet haben. Eine weitere Untersuchung dieses Bauschaumersatzstoffes steht noch aus. Der Vollständigkeit halber ist noch zu vermerken, dass am Tag der Lichtflutungsanlagenarbeiten die Luftfeuchtigkeit im Versuchsgebiet so niedrich geblieben ist, dass keine Tröpfchenbildung in der Luft erfolgte. Im Laufe der Anpassungen sind demnach keine Änderungen des Wassergehalts in der Bausubstanz des Versuchsaufbaus aufgetreten, so dass eine Verfälschung der Messergebnisse vermieden werden konnte.

Im Zeitraum der Arbeiten an den Lichtflutungsanlagen konnte leichte Entzugserscheinung an der Versuchsperson festgestellt werden, die wohl auf die notwendige Downtime aller Computeranlagen zurückzuführen ist. Durch die Bereitstellung eines Ausfallsystems in Form eines Smartphones mit Internetzugang und der Verabreichung größerer Mengen Käffchen konnte jedoch schlimmeres verhindert werden.

Weiteres Vorgehen:

Für die übernächste Woche ist eine Kellerbegehung mit allen beteiligten Versuchspersonen anberaumt worden. Nachdem die Wohneinheit also bereits zweimal (Heizleistungsreduzierung und Austausch Luftflutungsanlagen) ziemlich umgeräumt wurde, müssen die dabei ausgelagerten Gegenstände jetzt aus dem Keller wieder so umgelagert werden, dass die Isolationsarbeiten im Keller beginnen können.

Fazit:
Mist. Schon wieder ein Wochenende nur Umräumen...

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