Rowi hat in seinem Blog bereits
berichtet, dass wir das Handygame
Mister-X testen wollten. Parallel zur Rumregatta und den diversen Versuchen des Komasaufens von jungen Möchtegernerwachsenen Männern und Frauen mit aufgeklebten Bärten ist unsere Runde mit nur drei Beteiligten allerdings relativ gering ausgefallen.
Drum nochmal kurz einen Abriss des Ganzen. Bei Mister-X handelt es sich um die moderne Reality Version von dem Brettspieleklassiker Scotland Yard aus dem Hause
Ravensburger. Zu Beginn des Spiels werden alle Spieler mit geeigneten Smartphones im Umkreis von bis zu 10Km geortet, die auf die App installiert haben und auf eine Spieleinladung warten. Ein Mister-X wird bestimmt und bekommt einen Vorsprung. Die anderen Spieler sind die Verfolger und starten auf Signal des Spiels nach Ablauf des Vorsprungs. Über den angezeigten Stadtplan erhalten alle Spieler regelmässige Informationen über die Postition der anderen Spieler. Natürlich nur alle paar Minuten, damit das Spiel spannend bleibt. Die Aufgabe von Mister-X ist es sich im vorher festgelegten Zeitraum nicht fangen zu lassen. Die Verfolgen sollen eben dies verhindern.
Den Spielern stehen dabei verschiedene Gadgets wie Tarnkapen, Zeitverzögerer oder GPS-Störsignale zur Verfügung. Über einen Zeitbalken ist genau zu sehen, wann das nächste mal die Positionsdaten an die anderen Spieler übermittelt werden.
Wer mehr Details wissen möchte, sei auf die Links und das Video in
Rowi's Blog verwiesen.
Beim heutigen Spiel oblag mir die Flucht. Nach der kurzen Erkenntnis "Moment. Du bist doch Läufer..." haben wir uns darauf geeinigt das Gehen als die einzig gültige Fortbewegungsart festzulegen. Bei dem sonnigen Wetter eine durchaus gute Wahl. Das Wetter war dann auch ein kleiner Negativpunkt für den Spielspaß. Keines unserer Smartphones war mit Entspiegelungseinrichtungen ausgestattet, so das die Sonnenspiegelungen auf den Displays das Erkennen der App streckenweise unmöglich machte. Das Spiel eignet sich also eher für Bewölkte Tage.
Für einen völlig ungetrübten Spielspaß ist es empfehlenswert erst einmal eine kleine Spielrunde zum Training anzusetzen. Die Nutzung der App ist zwar recht einfach. Aber damit man die Gadgets auf der Flucht oder der Verfolgung anständig und zügig einsetzen kann, sollte man nicht erst in der mitgelieferten Onlinebeschreibung nachlesen müssen. Die Handhabung des Spiels sollte also bekannt sein. Dafür die Trainingsrunde. Eine andere Erkenntnis des ersten Spiels war es, das beim starten des Spiels jeder Teilnehmer seine Mission ("Du musst flüchten") angezeigt bekommt. Scheinbar startet die Spielzeit, sobald der erste Spieler diese Meldung bestätigt hat. Dadurch fehlten mir mal gut 20-30 Sekunden meines Vorsprungs.
Die App hat auch für die Zeit nach dem Spiel vorgesorgt. Nachdem die Spielzeit abgelaufen ist wird jeder Spieler aufgefordert zum Startpunkt zurückzukehren. Damit das Spiel auch für Besucher geeignet ist wird der Weg dahin auf der Karte angezeigt. Ortskenntnis ist also nicht notwendig. Ausserdem wurden mir die umliegenden Käffchenquellen auf der Karte angezeigt. Der gesellige Ausklang des Spiels ist also auch sichergestellt.
Wir waren uns nach dem Spiel und der Verschnaufpause auf jeden Fall sicher, das wir das Spiel wiederholen wollen. Bei dem einen oder anderen Erholungskäffchen haben wir bei Facebook die Seite
Flensburg jagt Mister-X ausgeheckt. Dort wollen wir alle Flensburger einladen den nächsten Spieltermin zu koordinieren und sich über die Spiele auszutauschen. Also hereingeschaut und mitgemacht, damit Mister-X nicht wieder entwischt.