Anschnallen bitte, jetzt kommt SSD

Bei meinem Home-Rechner hab ich bereits vor ca einem Jahr das rotierende Rost mit dem Betriebssystem durch eine SSD ersetzt. Dort laufen nur noch die Datenplatten mit rotierendem Altmetall. Für die Weihnachtszeit habe ich gleiches für mein Thinkpad T60 Laptop geplant. Und aus beruflichen Gründen habe ich das Upgrade gleich mit einem neuen OS von WinXP(r) auf Win7(r) verbunden.

Die Installation konnte ich nicht als Benchmark verwenden. War schliesslich meine erste Win7-Installation. Aber die Startzeiten vom Libreoffice waren mir vertraut. Und was soll ich sagen? Anschnallen ist angesagt. Nichts mehr mit Klicken und dann erstmal zur Käffchentasse greifen. Nein. Klicken und Anwendung läuft. Coooool.

Aber den Effekt beim LibreOffice-Start habe ich erwartet. War beim PC unter Linux genauso. Also musste ich zu stärkeren Waffen greifen. In meinem Softwaresortiment schlummerte noch ein CorelDraw12. Das brauchte mit RostXP schonmal ne halbe Minute und länger für den Start. Aber auch hier war die Beschleunigung deutlich zu spüren. Beim Corel kann ich jetzt auch nicht mehr zum Käffchen greifen.

Nochwas zu Win7 auf dieser Hardware. Damit die mittlere Maustaste und der Tastaturknubbel wieder erwartungskonform gemeinsam genutzt zu einem Scrollen des Browserinhalts führten, war ein Download von Tastatus/Maus-Treibern von Lenevo notwendig. Auch ohne dieses Update funktionierte alles im Prinzip. Aber grade die Scrollfunktion hätte ich doch vermisst. Nachdem die Powermanagement-Treiber von Lenovo ebenfalls installiert waren, verdoppelte sich auch die Akkudauer auf einen Schlag. Alles andere ist noch auf "normal"-Zustand.

Und für die Lizenzanwälte unter den Lesern: Ich bin Admin. Alle Lizenzen sind entweder offiziell gekauft oder Open-Source.

Von 2 auf 16 MBit in 5 Minuten

23 Stunden nach meinem Upgrade vom 2MBit DSL-Anschluss auf den 16MBit Cablesurf-Anschluss meines Kabelproviders geniesse ich immernoch den Geschwindigkeitsrausch. Um das alte, nicht ganz so gehetzte Feeling zu simulieren habe ich einfach meinen Debian-Mirror mal wieder gesynct. Der war noch auf dem Stand der letzten Debian-Squeeze-Release-Party Ende Januar dieses Jahres. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Dauert jetzt nicht mehr so lange wie vorher...



Der Umbau war recht fix erledigt. Das Kabelmodem wird an den Rückkanalfähigen Kabelanschluss gestöpselt und der 100BaseTx Anschluss mit LAN1 der Fritzbox verbunden. Danach den Internetzugang der Fritzbox von WAN auf LAN1 umstellen noch noch ein bischen Finetuning der Einstellungen. Nachdem die Fritz!Box mit der 54.05.05 Firmware rebootet hat, bekam sie erstmal eine private IP. Das Kabelmodem war offensichtlich noch nicht synchronisiert. Nach einem "neu Verbinden" über die Oberfläche der Fritz!Box wenige Minuten später hat sich das aber erledigt. Der IPv6-Tunnel der Fritz!Box zum SIXXS-Provider hat sich kurz danach auch wieder aufgebaut.

Beim Vertragsabschluss hat mich der Verkäufer allerdings blöd angeschaut. Er schien irgendwie überrascht, dass ich den Preis von 0,95€ für eine EMAIL-Rechnung als Wucher bezeichnet habe. Die Snailmail-Rechnung hätte mich 2,90€ pro Monat gekostet. Da bleib ich doch lieber bei der Abholung via Web. Die ist nämlich kostenlos. Apropos. Muss ich doch nochmal nachforschen, wie ich jetzt an die Rechnung rankomme. Zugangsdaten habe ich nämlich keine bekommen, da die Kabelmodems sich über die MAC-Adresse beim Provider zu authentifizieren scheinen. Um den Wucherwitz abzurunden möchte ich noch erwähnen, dass mich das Kabelmodem, über das sich auch gleich der Telefonanschluss realisieren liesse, im Monat 0,95€ Miete kostet. Das Modem ist monatlich also genauso teuer wie eine PDF-Rechnung per EMail...

Änderungen am Versuchsaufbau "Thermische Isolierung" und deren Auswirkungen

Gut ein Monat ist seit den ersten Versuchsdokumentationen vergangen und die Arbeiten am Versuchsobjekt schreiten vorran. Grund genug den aktuellen Stand hier noch einmal festzuhalten.

Durchgeführte Anpassungen des Versuchsaufbaus:


1.) Anbringung der Abstandsbolzen für die geplanten Neuaufbauten der Balkonanlagen zum Ende der Sommerzeit.

2.) Anbringung weiterer metallischer Gerüstbauten an den bisher freien Seiten des Gebäudes.

3.) kurzfristiges Austauschen der Lichtflutungsanlagen in der Wohneinheit der Versuchsperson


Weitere Erkenntnisse aus den Anpassungen am Versuchsaufbau:



Die Anbringung der Abstandsbolzen für die späteren Balkonanbauten blieb ohne Auswirkung auf die Versuchswohneinheit. Insbesondere sind bisher keine Penetrationen von Elektroinstallationen oder wasserführenden Rohrsystemen festgestellt worden.


Die erfolgten Aufbauten des Gerüste haben zu einer optimierten Abschirmung gegen elektromagnetische Strahlungen im inneren des Versuchsobjekts geführt. Resultierend aus dieser Änderung ist die DCF77-basierende Zeitsynchronisation zwischen den Zeitinformationsanzeigen der Versuchsperson und der zentralen Zeitreferenz der PTB stark beeinträchtigt, was zu einer drastischen Fehlanzeige auf ca 50% der Anzeigesysteme führt.

Die Isolationsarbeiten an der Aussenseite des Versuchsobjekts sind im Erdgeschoss fortgeführt worden. Seit dem sind die Anpassungen des Versuchsaufbaus in Sachen Wärmeisolationsanbringung unterbrochen. Die erste Etage ist somit auch weiterhin nur an der Ostseite isoliert. Durch die Unterbrechung der Isolationsarbeiten ist festzustellen, dass sich die Wärmeabsorbtionseigenschaften der Wohneinheit, die im ersten Bericht ausgeführt wurden, nicht verändert haben.

Nach kurzfristiger Ankündigung wurden die Lichtflutungsanlagen in der Wohneinheit der Versuchsperson innerhalb von 7 Stunden komplett getauscht. In dieser Zeit haben eine merkliche Anhebung der Windgeschwindigkeit und das Durchführen einer massiven Stoßlüftung über einen längeren Zeitraum in der Wohneinheit zu einer merklichen Absenkung der Durchschnittstemperatur geführt. Eine Normalisierung der Durchschnittstemperatur konnte in einem Zeitraum von ca 4 Stunden nach Abschluss der Arbeiten festgestellt werden. Im Rahmen der Durchführung konnten kleine Teile von Isolierklebebändern sichergestellt werden, die durch eine Vervielfachung ihres Volumens um den Faktor 10 die Fenster abgedichtet haben. Eine weitere Untersuchung dieses Bauschaumersatzstoffes steht noch aus. Der Vollständigkeit halber ist noch zu vermerken, dass am Tag der Lichtflutungsanlagenarbeiten die Luftfeuchtigkeit im Versuchsgebiet so niedrich geblieben ist, dass keine Tröpfchenbildung in der Luft erfolgte. Im Laufe der Anpassungen sind demnach keine Änderungen des Wassergehalts in der Bausubstanz des Versuchsaufbaus aufgetreten, so dass eine Verfälschung der Messergebnisse vermieden werden konnte.

Im Zeitraum der Arbeiten an den Lichtflutungsanlagen konnte leichte Entzugserscheinung an der Versuchsperson festgestellt werden, die wohl auf die notwendige Downtime aller Computeranlagen zurückzuführen ist. Durch die Bereitstellung eines Ausfallsystems in Form eines Smartphones mit Internetzugang und der Verabreichung größerer Mengen Käffchen konnte jedoch schlimmeres verhindert werden.

Weiteres Vorgehen:

Für die übernächste Woche ist eine Kellerbegehung mit allen beteiligten Versuchspersonen anberaumt worden. Nachdem die Wohneinheit also bereits zweimal (Heizleistungsreduzierung und Austausch Luftflutungsanlagen) ziemlich umgeräumt wurde, müssen die dabei ausgelagerten Gegenstände jetzt aus dem Keller wieder so umgelagert werden, dass die Isolationsarbeiten im Keller beginnen können.

Fazit:
Mist. Schon wieder ein Wochenende nur Umräumen...

Thermische Isolierung und ihre Folgen

Früh morgens an einem Feiertag um 6 Uhr von der gegenüberliegenden Alarmanlage geweckt ergab sich für mich die Chance auf Feldstudien zur Thermischen Isolierung. Die Daten dieser Studie möchte ich hier vorstellen und in den folgenden Wochen ggf. präzisieren...

Versuchsaufbau:

Das Versuchsobjekt besteht aus einem Wohnblock in 2,5 Etagen Bauweise mit jeweils 5 Mietparteien pro Eingang. Die Versuchsperson bewohnt eine Wohnung im ersten Stock im inneren des Gebäudes, hat also keine große Aussenwand wie die Mietparteien am Ende des Wohnblocks.

Folgende Modifikationen wurden an dem verwendeten Mehrfamilienhaus vorgenommen:

1.) Anbringen eines Aussengerüstes an der Ostseite des Gebäudes zur Erhöhung des Lärmpegels durch Vogelgezwitscher.
2.) Entfernung der Fenstersimse zwecks besserem Zugang der Aussentemperaturen zu den Fensterelementen.
3.) Entfernung der Dachverschalung zur Verbesserung des Luftdurchzugs des über der Wohnung der Versuchsperson befindlichen Dachbodens.
4.) Entfernung der Balkone und Vernagelung der Balkontüren zur Vermeidung von Aufwärmzonen für die Versuchsperson in der Nachmittagssonne
5.) Einbau neuer Heizungsventile zur Reduzierung der Heizungsdurchflusskapazität und damit der Heizleistung in der Wohnung der Versuchsperson.

Historische Daten:

Durch jahrelange Untätigkeit der eigentümlich zuständigen Stellen befindet sich das Testobjekt in schlechtem wärmeisolatorischen Zustand. Risse in den Wänden und eine nicht mehr zeitgemäße (quasie nicht vorhandene) Wärmeisolierung erfordern ein Durchheizen der Wohnung vom Herbst bis Frühling im Heizungsbetriebsmod "Volle-Pulle". Für die täglich notwendigen kurzen Komplettlüftungen der Wohneinheit ist die Verfügbarkeit einer Winterkleidung in 4-5 Monaten im Jahr notwendig.

Versuchsablauf:

Im Verlauf des Versuchs wird das Testobjekt von Osten beginnend über die Nordfront hin zur westlichen Hausseite im Verlauf eines Jahres wärmeisoliert. Das Dach wird innenseitig isoliert und der Dachboden mit einer wärmedämmenden Bodenschicht versehen. Durch diese Massnahmen soll die illegale Wärmeabsorbtion in den orbitalen Bereich eingedämmt werden. Zusätzlich wird im Keller eine Isolationsschicht an der Decke angebracht, um die Kaltedurchdringung der unteren Wohneinheiten in den kalten Monaten zu reduzieren. In der kürzlich aktualisierten Versuchsplanung werden die bisherigen Lichtflutungsanlagen in den Wänden durch neuere Modelle ersetzt.

Bisherige Beobachtungen in der ersten Versuchsphase:

Mit der Isolation der Hauswände wurde begonnen. Die Ostseite (für die nicht wissenschaftlich begabten: Das ist da wo der gelbe Ball morgens immer als erstes auftaucht) ist zuerst mit Wärmedämmplatten versehen worden. Diese Arbeiten sind noch nicht gänzlich abgeschlossen, bedecken aber bereits den Großteil der Aussenmauern der von der Versuchsperson bewohnten Wohneinheit.
Isolierungsarbeiten an der Ostseite


Die Westseite der Wohneinheit ist bis auf den fehlenden Balkon und die entfernten Fenstersimse noch im Originalzustand.

Westseite


Früh morgendlich zum Sonnenaufgang herrscht in der Wohneinheit eine recht niedrige gefühlte Temperatur. Dies wurde vor Versuchsbeginn durch entsprechendes Heizen mit der vorhandenen Heizanlage und durch schnelles bekleiden der Versuchsperson kompensiert. In Extremen fällen wurde durch die Zuführung von Wärmespeichernden Flüssigkeiten (genannt Käffchen) eine weitere Erwärmung der Versuchsperson herbeigeführt. Im Laufe der frühen Morgenstunden erwärmte sich die Wohneinheit durch die Strahleneinwirkungen der Sonne auf die Aussenmauer. Die bereits angebrachte Wärmeisolationsschicht auf der Ostseite verrichtet aber bereits ihre Arbeit und verhindert erfolgreich die Erwärmung der Wohneinheit durch die Sonneneinstrahlung; wohingegen die Abendliche Abkühlung durch die bisher nicht durchgeführte Isolierung der Westseite und des Dachbodens noch sehr effizient erfolgt. Hinzu kommt der additive Effekt der bereits durchgeführten Heizungsleistungsreduzierung durch den Tausch der Heizungsventile, der eine Kompensation durch schlichtes Heizen ebenfalls nicht mehr im gewohnten Masse ermöglicht.

Fazit zum Abschluss der ersten Versuchsphase:

Mir ist scheisskalt. Ich geh jetzt ins Freie zum Aufwärmen...

pimp your mysql

Entlich mal ein Eintrag, mit dem man ein block eröffnen kann...

Wem das simple "mysql>" Prompt zu langweilig ist, kann sich dies auch nach belieben anpassen. Notwendig dazu ist nur ein Eintrag in der .my.cnf im User-Homeverzeichnis.


[mysql]
prompt='mysql://\u@\h:/\d > '


Und schon sieht der Prompt schon besser aus:


mysql://root@mysql01.home.lan:/test >