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Apr 24: Das Sportabzeichen steht im Mittelpunkt

Unter dieser Überschrift ist nach unserer Pressekonferenz am vergangene Dienstag gestern im Flensburger Tageblatt der SHZ-Artikel über den 1. Flensburger Sportabzeichentag erschienen. Die Hardcopy des Artikels ist in der Sportrubrik mitten auf der Seite mit einem schön großen Bild erschienen. Ich finde den Artikel recht gelungen. Und das nicht nur, weil ich auf dem Bild mit drauf bin ;-)
Geschrieben von Frank Agerholm in Sport Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
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Dez 28: Einen Tag nach dem Finalspiel...

... und wieder einmal ein Ausflug in eine andere Sportart. Am 27.12.09 wurde ein Wasserball Turnier im Flensburger Hallenbad durchgeführt, welches von den Bademeistern organisiert wurde. Die Flensburger Extremsportartengruppe Flensburger Bleienten hatte sich nach dem Syncronschwimmen nun auch zum Wasserball hinreissen lassen und ich war als Verstärkung wieder mit von der Partie.

Mit einem echt guten Torwart, 4 Spielern und 2 Auswechselspielern haben wir im ersten Spiel des Turniers gleich einen auf die Mütze bekommen. Was wir in diesem Spiel auch geübt haben ist das Auswechseln von Spielern. 8 Minuten Spielzeit können verflucht lang werden.

In der Kriesenauswertung nach dem Spiel haben wir unseren Fehler auch gleich gefunden. Wir sind nunmal keine Profis. Dementsprechend dürfen wir an die Sache auch nicht wie Profis angehen. Nachdem uns das klar wurde haben wir das Warmschwimmen und Warmspielen vor dem eigentlichen Spiel einfach weggelassen und dann auch die folgenden beiden Spiele gewonnen. Neben all dem Jubel hatten die beiden Spiele allerdings auch negative Seiten. Uns fiel leider die Aufgabe zu, die Mannschaft des Veranstalters aus dem Turnier zu verweisen. Ich fürchte wir werden in den kommenden Wochen wohl aufgrund gesenkter Wassertemperaturen lange Badehosen brauchen, wenn wir im Hallenbad trainieren ;-)

Nach drei Spielen ist die Vorrunde für uns also erfolgreich mit einem Einzug in die nächste Entscheidungsrunde verlaufen. Ihr könnt Euch vielleicht unser Gesicht vorstellen, als wir festgestellt haben, das es nicht mehrere Finalrunden gegen wird sondern nur eine einzige Runde mit 4 Mannschaften. Ui. Wir hatten auf ein einziges Anstandstor im Turnier oder vielleicht mit viel Glück auf ein gewonnenes Spiel gehofft und nun waren wir im Finale!!!

Bei der Gelegenheit stellt sich eigentlich die Frage, ob in unserem Sponsoring für die Sportbekleidung von servage eine extraklausel für Finalspiele vorhanden ist? ;-) Naja. Mal abwarten was Montag die Zeitung berichtet. Vielleicht schaffen wir es ja sogar wieder in die Presse.

In der Finalrunde hat uns dann allerdings die Realität schnell wieder eingeholt. Trotz erbittertem Einsatz haben wir zwar die drei Spiele überstanden, aber für einen Sieg reichte es trotzdem nicht. Auch im Spiel gegen unsere syncronschwimmerischen Vorbilder von den Fördenixen hatten wir wenig Chancen. Gut. Ok. Mag vielleicht dran liegen, das die Frauschafft von einem Profispieler verstärkt wurde.

Aber alles in allem ein sehr spaßiges Turnier und in Anbetracht der wenigen Trainingsstunden und der stärke einiger gegnerischen Mannschaften haben wir uns den 4. Platz im Turnier schwer erkämpft und meiner Meinung nach auch verdient.

Ach ja. Das ganze endete für den Sieger mit einem Wanderpokal. Nächstes Jahr werden wir also unsern 4. Platz versuchen zu verteidigen oder die Leiter weiter hoch zu klettern.

Geschrieben von Frank Agerholm in Sport Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
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Okt 23: Dresden Marathon 2008

Nachdem mein erster Halbmarathon in Flensburg ja nun bereits einige Wochen zurückliegt und auch meine Beine sich wieder erholt zu haben scheinen hab ich mich am vergangenen Wochenende nach Dresden zu einem weiteren Halbmarathon gewagt. Zusammen mit 11 anderen Mitgliedern des Flensburger Lauftreff's bin ich nach Dresden gereist und habe einige Überraschungen erfahren dürfen. Zum einen hat uns die Bahn ohne nennenswerte Probleme nach Dresden gebracht. Keine Kunst, werden viele meinen, aber wer meine persönliche Vorbelastung zum Thema Deutsche Bahn kennt, wird mir da gewiss zustimmen. Am Freitag nachmittag erreichten wir Dresden und haben uns direkt nach dem Checkin in der hiesigen Jugendherberge auf den Weg zur "Sport Messe" gemacht. Dies stellte sich als zwei Bierzelte mit einer 50m langen Schlange vor der Startnummernausgabe herraus. Naja. Hilft nix. Muss man durch. Da dies mein erstes Zusammentreffen mit einer Messe aus dem Bereich Sport war, hab ich natürlich auch gleich interessante Dinge für die persönliche Laufausrüstung gefunden und einen Eigentumswechsel initiiert. Sagen wir mal so. Es war gut, das ich nur ne kleine Tasche mit hatte.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Rahmenprogramms. Ich muss sagen, dass die Jungs da unten in Dresden sich ganz schön ins Zeug gelegt haben. Man könnte fast meinen, das die historischen Bauten schon immer so da gestanden haben. Aber mir ist es gelungen einen Blick hinter die Kulissen (oder in diesem Fall eher unter) zu werfen und zumindest die alte Stadtmauer als Attrappe zu enttarnen. ;-)

Am Sonntag war dann der Tag der Tage. Der Zeitpunkt für meinen nächsten Lauf war gekommen. Und der für 7000 anderer Starter auch...
Bei Sonnenschein und weitestgehender Windstille trugen mich meine Beine durch die Altstadt, ein paar mal über die Elbe, um den großen Tiergarten herum, an der Semper Oper vorbei und nach 2:36:18 durchs Ziel. Wobei die ersten fünf Kilometer mehr mit Jahrmarktsgedränge als mit Laufen zu tun hatten. Was muss das erst für ein Gedränge sein, wenn 30.000 Starter wie bei den großen Laufveranstaltungen in Europa an den Start gehen.

Wäre ich ca 20 Minuten schneller gewesen, hätte mich glatt noch ein Highlight mehr erwartet. Das war in etwa der Zeitpunkt, als die Feuerwehr aufgrund eines Feueralarms im Hotel (direkt neben der Ziellinie) die Strecke kurz vor dem Ziel mit ihren Wagen überquerte und auch fast den Marathon abgebrochen hätte.

Nach dem Lauf kam jedoch langsam der Denkapperat wieder in Schwung und damit auch die Erkenntnis, das mir die Organisation der Veranstaltung nicht grade in guter Erinnerung bleiben wird. Angefangen bei eingezeichneten Verpflegungspunkten, die dann keine Verpflegung hatten, bis hin zu Fahradfahrern auf der Strecke, die den Weg für die Top-Läufer freischoben (ja. Leise von Hinten anschleichende Fahrradfahrer, die einem die Hand auf die Schulter legen und einen ohne was zu sagen nach rechts abdrengen, bezeichne ich als "freischieben") war alles dabei. Das ganze hat mich als Normalo-Läufer, der den ganzen Marathon nicht in 2:13 läuft, zu der Erkenntnis gebracht, das wir eigendlich nur zahlendes Übel waren und es sich nur um die Topsportler drehte. Gut. Die Jungs sind nunmal die, die Presse bringen. Aber das ist doch kein Grund dafür, die anderen Läufer das so deutlich spüren zu lassen.

Aber legen wir den Mantel des Schweigens über das Thema und kommen wieder zu etwas angenehmen. Eine Amerikanische Marathonläuferin hat auf die Frage, was sie nach dem Marathonsieg machen würde, geantwortet, dass sie sich jetzt den Magen mit Fastfood vollstopfen würde. Ganz so schlimm kam es zwar nicht, aber der Körper macht schon deutlich, dass er die verbrauchte Energie gerne wieder ausgeglichen hätte. Wer bin ich, dass ich mich mit meinem eigenen Körper streite. Ich hab meinem Körper also abends im "Augustiner an der Frauenkirche" eine sehr gut schmeckende Schweinshaxe und die dazugehörige Hopfenkaltschale als Wiedergutmachung angeboten. Er war damit einverstanden.

Der Tag danach ist bei mir immer noch der Tag an dem meine Oberschenkel was von Aua von sich geben. Deswegen sollte der Tag etwas ruhiger werden. Aber man kennt das ja. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir sind per S-Bahn in Richtung Elbdeiche (die heißen da Elb-Sandstein-Gebirge) gefahren und haben die Bastei erklommen. 45 Minuten für den "Aufstieg" wurden mit sehr viel guter Aussicht und Sonne belohnt. Dieser Ausflug sollte dann auch der krönende Abschluss unserer Tour sein. Am Dienstag hat die Bahn ein weiteres mal das Wunder wiederholt und uns ohne nennenswerten Ärger wieder in die Heimat gebracht.

Auch wenn Dresden nicht auf der Liste der Läufe, an denen ich nochmal teilnehmen möchte, auftaucht, muss ich doch sagen, dass die Tour sehr schön war und uns allen gefallen hat.

Zum Abschluss vielleicht noch einen kleinen Tip an die Jugendherrberge. Sollten nochmal Nordlicher bei Euch absteigen, füllt vorher das U-Boot wieder auf. Das lag sozusagen auf dem Trockenen...
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Sep 7: Es ist geschafft

Der 5. You!MM in Flensburg ist beendet. Bei strahlendem Sonnenschein und mit vielen Zuschauern sind am 06. und 07. September insgesamt 1700 Sportler am Start gewesen. Für mich war es der erste Halbmarathon. Die 21km von Flensburg durch Harrislee nach Dänemark und zurück durch Niehuus nach Flensburg erwiesen sich als anspruchsvolle Strecke für meinen ersten Halbmarathon. Viele applaudierende Zuschauer an der Strecke und die gute Versorgung an den Verpflegungsstellen haben die Strecke ein wenig verkürzt (zumindest subjektiv). Die Knie schreien laut "ÜBERLASTUNG" und auch die Oberschänkel beginnen den Lauf zu quittieren. Aber trotzdem hat es einen riesen Spaß gemacht. Mit einer Nettozeit von 2:32:10 ein guten Auftackt meiner Langstreckenläufe.
Geschrieben von Frank Agerholm Kommentar: (1) Trackbacks: (0)
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